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Film information   

Details - Der Weg der Ameise


Play Movie
International Title: An Ant's Journey
Director: Guido Rambeck
Running time: 41:36
Country of production: Germany
Year of production: 2011
Production: Fachhochschule Dortmund
Distribution: Fachhochschule Dortmund

Original title: Der Weg der Ameise
International Title: An Ant's Journey
Country of production: Germany
Type: Shortfilm
Category: Documentary
Genre: other
Subject matter: Dance, Emigration, Culture, Politics, Portrait
Colour: Color

  (English)

Munich, Germany - in exile an almost unknown minority is trying to keep its culture, language and religion alive: the Uyghurs. The Turk peoples' home country – like Tibet - has been occupied by China for more than 60 years. Many Uyghurs have fled from oppression and violence and have built a new existence abroad. „An Ant's Journey“ is a documentary about the largest Uyghur community in Europe. It delivers insights into a culture that is barely known here, and under serious threat in its home country, because everything Uyghur is beeing systmatically suppressed by the communist rulers. The film tells the stories of various people, an artist, a former teacher, a human rights activist, of young people growing up in Germany and of the „mother of all Uyghurs“ - Rebiya Kadeer. There is one thing that connects those diverse stories: the hope of beeing able to return to their home country one day without fear – if it still exists then.

 (German)

Im Münchner Exil versucht eine nahezu unbekannte Minderheit, ihre Kultur, Sprache und Religion am Leben zu erhalten: die Uiguren. Die Heimat des muslimischen Turkvolkes ist - wie Tibet - seit über 60 Jahren von der Volksrepublik China besetzt. Viele Uiguren sind vor Unterdrückung und Gewalt geflohen und haben sich im Ausland eine neue Existenz aufgebaut. „Der Weg der Ameise“ ist ein Dokumentarfilm über die Münchner Exilgemeinde, mit ca. 600 Uiguren die größte in Europa. 42 Minuten lang gibt er Einblicke in eine Kultur, die hierzulande fast unbekannt und in der Heimat akut vom Aussterben bedroht ist, weil dort alles Uigurische systematisch von den kommunistischen Machthabern unterdrückt und klein gehalten wird. Junge Uiguren, manche von ihnen bereits in Deutschland geboren und mit deutschem Pass, üben voller Hingabe traditionelle Tänze für Newruz - ihren nationalen Feiertag. Eine Malerin arbeitet an einem Gemälde, das für den unauslöschlichen Überlebenswillen ihres Volkes steht. Ein uigurischer Menschenrechtsaktivist beschreibt, warum er seine Eltern ohne einen grundlegenden politischen Wandel in China wahrscheinlich nie wieder sehen wird, und ein ehemaliger Lehrer klagt an, wie viele seiner Bekannten und Verwandten dem willkürlichen Staatsterror zum Opfer gefallen sind. Die „Mutter der Uiguren“ und „Chinas Staatsfeind Nummer 1“ - Rebiya Kadeer macht mit einem Gleichnis Mut, wie auch der Schwächste trotz scheinbar unüberwindlicher Hindernisse sein Ziel erreichen kann. Es ist die Hoffnung, die diese Geschichten miteinander verbindet, die Hoffnung, eines Tages ohne Angst in die Heimat zurückkehren zu können – falls es sie dann noch gibt.


Director Guido Rambeck
Producer Harald Opel (Fachhochschule Dortmund)
Distribution Harald Opel (Fachhochschule Dortmund)
Director of Photography Guido Rambeck
Editor Guido Rambeck
Sound Cengiz Sunter , Friedemann Rapp , Manuel Kößler